Bonner Gelehrte

 

 

Band 1

Franz Gerhard Wegeler. Ein Freund Beethovens.

Reden und Schriften 1786-1845

Herausgegeben und bearbeitet von Norbert Flörken

 

Der 1765 in Bonn geborene Franz Gerhard Wegeler war ein enger Begleiter und Freund Ludwig van Beethovens. Trotz des Altersunterschieds von fünf Jahre verband sie schon in Jugendtagen eine enge Freundschaft, die bis an ihr Lebensende halten sollte. Nach dem Tod Beethovens verfasste Wegeler zusammen mit Ferdinand Ries die erste authentische Biographie über dessen Leben. Aber Wegeler war weit mehr, als nur der fürsorgliche Freund, als der er in der Beethoven-Literatur bekannt ist. Nach dem Besuch des Jesuitengymnasiums in der Bonngasse studierte Wegeler Medizin an der Kurkölnischen Akademie in Bonn und der Josefsakademie in Wien, wurde Professor an der kurkölnischen Universität und stieg später zum Leiter der Medizinalpolizei des Rhein-Mosel-Départements auf. Zudem machte er sich einen Namen als Direktor der Bonner Hebammenschule. Noch wenig Beachtung erfuhren bislang Wegelers wissenschaftliche Arbeiten, die in den unterschiedlichen Staats- und Landesarchiven verstreut liegen. Es ist das Verdienst Norbert Flörkens, sie in diesem Werk zusammengeführt zu haben, womit erstmals eine umfassende Edition von Wegelers Reden und Schriften vorliegt.

 

Mit diesem Band eröffnen wir unsere Reihe "Bonner Gelehrte".             Zum Shop

Band 2

Ferdinand Wurzer. Bonner Chemie-Pionier.

Schriften 1788-1844

Herausgegeben und bearbeitet von Norbert Flörken

 

Der Bonner Gelehrte Ferdinand Wurzer, Zeitgenosse Ludwig van Beethovens, besuchte gemeinsam mit dem gleichaltrigen Franz Gerhard Wegeler das Jesuitengymnasiums in der Bonngasse. Anschließend studierte er Philosophie und Medizin in Heidelberg, Würzburg, Göttingen und Wien, bevor er 1788 an der Kurkölnischen Akademie in Bonn mit einer Dissertation über Gemütskrankheiten zum Dr. med. promoviert wurde. Seine Leidenschaft galt allerdings offensichtlich der Chemie, der er sich neben seiner Tätigkeit als Arzt begeistert widmete. 1790 erlangte er Aufmerksamkeit durch die Physikalisch-chemische Beschreibung der Mineralquelle in Godesberg bey Bonn, wodurch es zu einem lebhaften Aufschwung des damals noch kleinen Orts kam. Wurzers Kenntnisse der Chemie waren bald so groß, dass er 1793 zum ersten Bonner Professor für Chemie an die zur Universität erhobenen Kurkölnische Akademie berufen wurde. Damit gilt Ferdinand Wurzer als Begründer des Fachs Chemie in Bonn.

Mit akribischer Recherche hat Norbert Flörken die wichtigsten Schriften Wurzers in den unterschiedlichen Archiven aufgespürt, zusammengetragen, detailliert aufbereitet und in diesem Band vereint.

 

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Band 3

Eulogius Schneider. Bonner Revolutionär.

Predigten - Schriften - Dokumente 1783-1794

Herausgegeben und bearbeitet von Norbert Flörken

 

Eulogius Schneider, Theologe, Franziskanerpater und späterer Jakobiner, lehrte seit 1789 an der kurfürstlichen Bonner Universität als Professor für Literatur und Schöne Künste. In seinem berühmtesten Schüler, Ludwig van Beethoven, weckte der radikale Aufklärer die Begeisterung für die Ideale der französischen Revolution, die später Ausdruck in dessen Oper Fidelio fanden. 1790 erlangte Schneider in Bonn großes Aufsehen durch den Druck seiner politischen und erotischen Gedichte. Nach seiner Entlassung aus dem Professorenamt schloss er sich in Straßburg den Jakobinern an und stieg zum öffentlichen Ankläger beim Revolutionstribunal auf. Als gefürchteter Fanatiker verhängte der ehemalige Priester nun rund dreißig Todesurteile, durch die er sich, selbst unter den Revolutionären, viele Feinde machte. Von Antoine de Saint-Just gefangen genommen, wurde Eulogius Schneider am 1. April 1794 in Paris guillotiniert.

 

In diesem dritten Band der Reihe „Bonner Gelehrte“ hat der Autor Norbert Flörken in bewährter Weise die Predigten, Schriften und Dokumente Schneiders aus der Zeit von 1783 bis zu dessen Tod zusammengetragen und wissenschaftlich aufbereitet.   Zum Shop

Band 4

Joseph Claude Rougemont. Erster Bonner Anatomieprofessor.

Schriften - Reden - Dokumente 1786-1798

Herausgegeben und bearbeitet von Norbert Flörken

Der 1756 in St. Domingo auf Haiti geborene Joseph Claude Rougemont erhielt 1783 seine Berufung an die kurfürstliche Akademie in Bonn als Lehrer für Anatomie und Chirurgie. Zugleich wurde er Leibarzt des Kurfürsten Maximilian Friedrich von Königsegg-Rothenfels. Als die Akademie 1786 zur Universität erhoben wurde erhielt Rougemont den ersten Bonner Lehrstuhl für Anatomie, chirurgische Operationen und Geburtshilfe. Nach dem Einmarsch der Franzosen 1794 verweigerte Rougemont den bedingungslosen Eid auf die franz. Republik und musste nach Köln übersiedeln, wo er seine letzten Lebensjahre als praktischer Arzt verbrachte. Rougemonts wissenschaftliche Leistung liegt vor allem in der Erforschung erblich bedingter Erkrankungen sowie in der ersten wissenschaftlichen Beschreibung der Tollwut (1798), in der er sich ausdrücklich gegen den damals weitverbreiteten Volksglauben verwahrte, die Gebissenen würden sich in »Werwölfe« verwandeln, sondern eine durch den Tierspeichel ausgelöste Infektionskrankheit vermutete. Die deutsche Übersetzung des auf französisch geschriebenen Werks fertigte übrigens sein Bonner Kollege Franz Gerhard Wegeler an, dem der erste Band unserer Reihe gewidmet ist.

 

Auch diesmal hat unser Autor Norbert Flörken die Reden, Schriften und Dokumente Rougemonts wissenschaftlich aufbereitet und zusammengefasst.   Zum Shop