Franz Gerhard Wegeler. Ein Freund Beethovens. Reden und Schriften 1786-1845

 

Norbert Flörken

Format: 17,5 x 24,5 cm

504 Seiten, 22 Abb.

Gebundene Ausgabe

ISBN: 978-3-9818821-7-9

24,80 €

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Der 1765 in Bonn geborene Franz Gerhard Wegeler war ein enger Begleiter und Freund Ludwig van Beethovens. Trotz des Altersunterschieds von fünf Jahre verband sie schon in Jugendtagen eine enge Freundschaft, die bis an ihr Lebensende halten sollte. Nach dem Tod Beethovens verfasste Wegeler zusammen mit Ferdinand Ries die erste authentische Biographie über dessen Leben. Aber Wegeler war weit mehr, als nur der fürsorgliche Freund, als der er in der Beethoven-Literatur bekannt ist. Nach dem Besuch des Jesuitengymnasiums in der Bonngasse studierte Wegeler Medizin an der Kurkölnischen Akademie in Bonn und der Josefsakademie in Wien, wurde Professor an der kurkölnischen Universität und stieg später zum Leiter der Medizinalpolizei des Rhein-Mosel-Départements auf. Zudem machte er sich einen Namen als Direktor der Bonner Hebammenschule. Noch wenig Beachtung erfuhren bislang Wegelers wissenschaftliche Arbeiten, die in den unterschiedlichen Staats- und Landesarchiven verstreut liegen. Es ist das Verdienst Norbert Flörkens, sie in diesem Werk zusammengeführt zu haben, womit erstmals eine umfassende Edition von Wegelers Reden und Schriften vorliegt.

 

Mit diesem Buch eröffnen wir unsere Reihe "Bonner Gelehrte", die 2020 mit dem Band "Ferdinand Wurzer" fortgeführt wird.

Pressestimmen

Zum Beethoven-Jubiläumsjahr gibt nun der Bonner Historiker Norbert Flörken eine 500-seitige Edition von Wegelers sonstigem, vielfach unbekanntem Werk heraus; von dessen öffentlichen Reden und medizinischen Arbeiten zur Aufgabe von Hebammen oder zur Behandlung von Lazarettfieber und Thyphus zum Beispiel. Dazu sind aus historischer Sicht spannende Gerichtsgutachten Wegelers zu lesen ... Fürs Beethovenjahr interessant sind natürlich besonders all die Briefe von und an Wegeler über den berühmtesten Sohn Bonns, seinen Freund Ludwig ... Dabei ist in den vielen Originaltexten der Neuerscheinung der direkte Austausch zwischen Wegeler und Beethoven ... letztlich anrührend zu lesen.

General-Anzeiger vom 07.1.2020

 

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